Gegen den inneren Schweinehund: Das Adidas miCoach Trainingssystem

Angestachelt vom Start der Bundesliga-Saison am vergangenen Wochenende habe ich mir vorgenommen, selbst wieder etwas mehr Sport zu treiben. Also habe ich mir mal das miCoach System von Adidas besorgt in der Hoffnung, dass es das Joggen interessanter macht. Und vor allem dafür sorgt, dass ich mir regelmäßig die Laufschuhe schnüre. Ich kenne das System noch von der Kooperation mit Samsung – glaube, dass war 2008. Damals fand ich es schon ganz gut.

Interessant wird miCoach mit der Speed_Cell und dem Herzfrequenz-Messer.

Mein Plan: Ich stelle mir ein Training für vier Wochen zusammen, und werde dann ausführlich berichten. An dieser Stelle geht es erstmal um die Einrichtung des Systems, und um die Erstellung eines Trainingsplans.

Nur ganz kurz: was ist miCoach?

Adidas beschreibt es so: “Während deines Trainings oder Wettkampfs sammelt miCoach deine Bewegungs- und Kardiodaten und stellt daraus einen Trainingsplan zusammen, der genau auf deine jeweilige Sportart und deine Ziele ausgelegt ist – und gibt dir sogar Trainingsanweisungen in Echtzeit.”
Mit meinen eigenen Worten: miCoach ertellt Dir einen Trainingsplan basierend auf deinen Angaben. Ein Trainingslauf wird dann in bis zu vier unterschiedlich intensive Belastungszonen unterteilt. Läufst Du zu schnell oder zu langsam, gibt’s Ansagen von der Stimme aus den Kopfhörern.
Mehr Details gibt es hier

Der Trainingsplan: Was, wie und wann.

Bevor es auf die “Bahn” geht, geht es an den Computer. Nach der Anmeldung auf der miCoach Website, entscheidet man sich für eine Sportart. In meinem Fall also Laufen. Weitere Möglichkeiten sind zum Beispiel Handball oder Fußball. Ich habe es  mir nicht so genau angeschaut, vermute aber sehr stark, dass sich dahinter spezielle auf die jeweilige Sportart abgestimmte Trainingspläne verbergen.

Was darf’s denn sein? Der User wählt seine Sportart

Hat man sich einmal für die Sportart entschieden, definiert man sein Trainingsziel. miCaoch stellt dafür verschiedene Programme aus den Kategorien “Herz-Kreislauf” oder “Kraft und Flexiblität” zur Auswahl. Bei Herz-Kreislauf findet man beispielsweise “Gewicht reduzieren”, “Fit werden” oder “Stress abbauen”. Ich habe mich für “Stress abbauen” entschieden und musste als nächstes meinen Level, auf dem ich trainieren möchte, angeben. Stufen von 1 bis 7 halten unterschiedlich intensive Trainings bereit. Schlussendlich will miCoach noch wissen, an welchen Tagen man Zeit hat, und stellt daraufhin den Trainingsplan zusammen.

7 Level für 7 unterschiedlich intensive Programme

Die Hardware und die App

Schrittzähler (…Adidas nennt das Ding Speed_Cell), Herzfrequenz-Messer und ein iPod Touch samt Connect sind das Equipment, das ich verwende. Im App Store gilt es dann noch die miCoach App herunter zu laden, damit das Ganze auch zusammenspielt. Die App ist übersichtlich gestaltet. Man findet sich schnell und einfach zurecht. Sie synchronisiert den Trainingsplan und die geleisteten Läufe mit dem Rechner.
Damit es endlich mit dem Laufen losgehen kann, muss man nur noch den Schrittzähler und den Herzfrequenzmesser mit dem iPod verbinden. Dafür sorgt der Connect, der in die Schnittstelle für das Netzkabel gesteckt wird. Lief schnell und ohne Probleme.

(Zwischen)fazit

Bis hierhin funktioniert miCoach einfach und ist komfortabel zu bedienen. Trotz der vielen Einstellungsmöglichkeiten, vor allem beim Erstellen des Trainingsplans, bleibt das System übersichtlich und benutzerfreundlich. Ich habe auch ehrlich gesagt gar keine Zweifel daran, dass miCoach in der bevorstehenden Testphase technische Probleme bereitet. Die spannendere Frage ist doch für einen 08/15 Läufer: wie interessant sind die Auswertungen später für mich, wie stark motiviert das System zum Weitermachen und macht Laufen mit miCoach mehr Spaß als ohne.

Fakt ist wohl…laufen muss ich alleine. Und das mache ich jetzt. Vier Wochen lang. (Peter)

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