Feuchte Gamer Träume – das neue Razer Equipment

Passend zu unserem Guild Wars 2 Test von gestern zeigen wir heute mal das Traum-Equipment dazu…



Razer Blade

Als ich auf der diesjährigen Gamescom die Razer Deathstalker Tastatur erblickte, dachte ich eigentlich, ich hätte das ultimative Objekt der Begierde gesehen (siehe dazu auch unseren Bericht über die Highlights der Gamescom). Da wusste ich natürlich noch nicht, was Razer’s CEO Min-Liang Tan am Wochenende auf der Penny Arcade Exhibition (PAX) in Seattle auf die Menschheit loslassen würde.

Nur ein Jahr nachdem der atemberaubende Razer Blade Laptop erschienen ist, floss das Feedback der User bereits in ein überarbeitetes Modell ein. Ausreichend Rückmeldung wird es gegeben haben, denn trotz eines Listenpreises von 2799$ verkaufte sich der erste Blade wohl jenseits aller Erwartungen. Während der PAX Keynote gab Min-Liang Tan preis, dass man selbst unter optimistischen Annahmen seinerzeit einen Lagerbestand von 30 Tagen für ausreichend hielt. Dieser war dann aber schon nach 30 Minuten ausverkauft. Dieser wirtschaftliche Erfolg ermöglichte es jetzt wohl, völlig neu an das Produkt heranzugehen.

Unter dem Slogan „The Beauty is now the beast“ bewirbt Razer jetzt einen Laptop, der sich derzeit wohl auf der Außenbahn des technisch machbaren bewegen dürfte.

Dem Wunsch des Kunden nach mehr Leistung Rechnung tragend, wurde das Innenleben des Blade an die Spezifikationen der direkten Konkurrenz von Dell Alienware und Asus angepasst. Angetrieben wird der Razer Blade jetzt vom neusten Core i7 und einer Geforce GTX GPU. Dazu gibt’s 8GB 1600er RAM und eine Hybrid SSD-HDD Lösung.

Wirklich bemerkenswert ist allerdings, dass Razer diese Hardware im Gegensatz zur Konkurrenz nicht in ein sperriges, schweres Gehäuse verbaut sondern in ein 2,3 cm dünnes Aluminium Chassis eingelassen hat. Der komplette 17-Zöller wiegt am Ende gerade mal etwas mehr als 4kg. Das, so ließ Ming-Lian Tan verlauten, habe nicht mal die „Firma mit dem Obst“ bisher hinbekommen.

Ob der Blade den Erwartungen gerecht wird, weiß man frühestens in 30 Tagen denn dann sollen die ersten Vorbestellungen bedient werden. Es dürfte insbesondere interessant werden, ob das eigens für diesen Laptop entwickelte Wärmeleitkonzept aufgeht.

Bei soviel Aufsehens um die Äußerlichkeiten und die Leistungswerte geht fast unter, dass der neue Blade natürlich das Switchblade Modul von seinem Vorgänger übernommen hat. Ein zusätzlicher Touchscreen erlaubt den Zugriff auf externe Applikationen (z.B. Social Media) oder erweitert das Spielerlebnis, sofern Switchblade unterstützt wird. Das ist, dank neuem SDK jetzt auch eine ganze Ecke wahrscheinlicher geworden. Die zusätzlichen Buttons passen sich dann ebenfalls der laufenden Software an. Während der Keynote bot der CEO demjenigen, der ihm ein Reddit App für das Switchblade schreibt, gleich mal eine Deathstalker an.

Ich versuche gar nicht es zu vertuschen: Ich bin hin und weg von diesem atemberaubenden Stück Hardware. Die Gier nach dem Blade zu stillen kostet allerdings schlappe 2499$. Zwar konnte durch die neue Massenfertigung der Preis etwas gesenkt werden – „Pack mal gleich zwei ein“, dürften trotzdem die wenigsten sagen.

Ein Gedanke der mich umtrieb: Ob sich die Leute wohl ärgern, die sich für deutlich mehr Geld erst letztes Jahr die deutlich schlechtere Variante geholt haben?
Die Frage hat man sich bei Razer wohl auch gestellt und versucht den Groll der Early Adopter mit einem 500$ Rabatt auf den Kauf des neues Blade abzumildern.
Ein fairer Zug wie ich finde.

Übrigens, wer glaubt ich übertreibe, hier ist der Werbetrailer:



Razer Deathstalker

Wem die knapp 2500$ für einen Blade den Geldbeutel sprengen, auf der anderen Seite aber bereit ist, zumindest 250€ für eine Tastatur anzulegen, kann sich mit der Deathstalker zumindest ein Blade light Feeling nach Hause holen.

Die Tasten dürften die gleichen sein und in den Genuss des Switchblade Moduls kommt man auch.

Wir hatten die Tastatur ja schon in unserem Gamescom Bericht aber weil “Awesome” als Beschreibung gerade mal so ausreicht, hier auch noch mal der Trailer zur Deathstalker:



Razer BlackShark

Dieses Headset wurde bereits im Juni zur E3 im Fahrwasser von Battlefield 3 gezeigt.

Während der Trend bei den Kopfhörern eher zu futuristisch / stylish geht, setzt Razer hier mit der Retro Optik einen auffälligen Kontrast. Das Headset soll gezielt wie ein klassisches Überbleibsel aus der Mitte des letzten Jahrhunderts wirken. Das ist jedenfalls mal gelungen. Da so ein auffälliger Kopfschmuck nur halb so cool ist, wenn man den ganzen Tag damit drinnen sitzt, kann man das Mikrophon abnehmen, die Kabelverlängerung am PC stecken lassen und das BlackShark ganz normal an seinem Media Player verwenden.

Wenn das Ding nun schon im Sommer vorgestellt wurde – warum lasse ich mich jetzt noch dazu aus? Ganz einfach, in der ersten Version hatte man das Headset an die Battlefield Promo Farbpalette angepasst…dementsprechend war es eher…orange. Seinerzeit dachte ich: Mensch, wenn das doch grün wäre.
Und Razer hat sich das wohl auch gedacht, denn das BlackShark hat jetzt die richtigen Farben. Der Preis von 119€ für ein Stereo-Headset ist allerdings schon happig.
Aber verdammt, sieht das Ding gut aus!

Das waren die neuen Highlights der Razer Produktplatte.
Wird Zeit ein Schreiben aufzusetzen…”Lieber Weihnachtsmann,” (Marco)

Quelle Bildmaterial: www.razerzone.com

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