Vier Wochen Training mit Adidas miCoach – ein Fazit

Nach dem ich bereits meinen ersten Eindruck zu Adidas miCoach hier im Blog festgehalten habe, bin ich nun vier Wochen mit dem Trainigssystem gelaufen. Jetzt ist es an der Zeit für ein Fazit. Vor allem ging es für mich darum herauszufinden, inwieweit miCoach den Nutzer zum Laufen motiviert. Des Weiteren wollte ich wissen, ob das Training mit miCoach mehr Spaß macht.

Vorneweg kann ich sagen: mir hat Adidas miCoach gut gefallen. Das System lohnt sich aber meiner Meinung nach nicht für jeden, der sich dafür interessiert

Beginnen möchte ich damit, das ich von der Nutzerfreundlichkeit von miCaoch begeistert bin: Technisch funktioniert es einwandfrei, die Einrichtung ist kinderleicht und auch für Leute, die eher analog unterwegs sind, zu bewerkstelligen. Von Verbindungsproblemen der einzelnen Komponenten untereinander, zu denen man im Netz Berichte findet, habe ich nichts gemerkt. iPod, Herzfrequenzmesser und Schrittzähler haben durchweg brav miteinander gefunkt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die App permanent im Vordergrund läuft. Die Synchronisation zwischen iPod und Rechner lief ebenfalls ohne Probleme – ganz einfach via WLAN und einem Knopfdruck in der App.

 Auf die Plätze, fertig…los!

Nach der Erstellung eines Trainingsplans, beginnt das Programm mit dem Assesment Workout. Dies dient dazu, die persönlichen Leistungszonen zu definieren, von denen es vier gibt. Die grüne Zone würde ich mal als Komfortzone bezeichnen – also das ganz normale Jogging-Tempo. Darunter gibt es die blaue Zone, die ein Auslauftempo absteckt. In der gelben Zone wird es dann interessant: hier zieht das Tempo an. Man läuft darin deutlich schneller, als man es auf Dauer durchhalten könnte. Die rote Zone ist dann schon fast ein Sprint. Gemessen werden die Leistungszonen anhand der Geschwindigkeit- oder Herzfrequenz – kann man einstellen, wie man will.

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Die Einstellungsmöglichkeiten vor dem Lauf sind vielfältig

Aus diesen vier Zonen bastelt miCoach unterschiedliche Läufe. Mal geht es über 45 Minuten hauptsächlich durch die grüne Zone, mit etwas Blau am Anfang und am Ende zur Steigerung der Ausdauer. Ein anderes Mal werden 30 Minuten in ein frohes Farbenspiel unterteilt, in dem auch viel Gelb und wenig Rot vorkommt. Das bringt Abwechslung in die Sache und sorgt dafür, dass das Programm nicht langweilig wird. Abwechselung ist ohnehin eine Stärke vom miCoach-System, die man auch in den einzelnen Läufen wiederfindet: Die Leistungszonen unterteilen das Training quasi in einzelne Episoden, sodass ich den Eindruck hatte, dass die Läufe viel kurzweiliger sind.

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…”schneller werden – in gelbe Zone!”

“Schneller werden…in gelbe Zone”

Während des Trainings wird man über die miCoach-Ansagen auf dem Laufenden gehalten: zurückgelegte Strecke, verbrauchte Kalorien, Herzfrequenz etc. Entweder kann man sich das volle Programm runterbeten lassen, oder sucht sich nur ein paar Daten aus, die man persönlich interessant findet. Die stimme im Ohr ist außerdem so nett, den User darauf hinzuweisen, dass er sich nicht in der richtigen Leistungszone unterwegs ist. “Schneller werden…in gelbe Zone” – schallt es dann zum Beispiel aus den Kopfhören. Gerade zum Ende eines Trainings habe ich mich dabei erwischt, wie ich immer mehr die Lust hatte, den iPod auf den Aspahlt zu klatschen ;)
Das habe ich natürlich nicht gemacht und immer fleißig mein Training beendet. Daher hatte ich dank der ausführlichen Auswertung allerhand Daten zur Analyse meines Trainings zur Verfügung. Naja, wer’s braucht…

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Die übersichtlicher Auswertung des Trainings am Rechner

Adidas miCoach – eine Empfehlung?

Ja. Jedem, der ein sportliches Ziel vor Augen hat, kann ich miCoach wärmstens empfehlen – sei es eine bestimmte Strecke, auf die man hinarbeitet, oder ein paar Kilos loswerden will. Das System hilft einem dabei durch den fest gesteckten Trainingsplan am Ball zu blieben, und macht das Training durch die Auswertung und die Abwechslung interessanter. Anhand der Daten können User Ihren Vorschritt feststellen und werden zum Weitermachen motiviert.
Leute, die einfach nach der Arbeit oder am Wocheneden ein Ründchen laufen gehen, können sich die Anschaffung dagegen in meinen Augen sparen. Immerhin kosten Speed_Cell (Schrittzähler) und der Herzfrequenzmesser je 60 Euro und der Connect für den iPod 35 Euro.

 

2 Gedanken zu “Vier Wochen Training mit Adidas miCoach – ein Fazit

  1. Das hört sich ja wirklich positiv an. So wie es aussieht, werde ich mir das auch zulegen, den Sport ist mir wichtig und da finde ich da sicherlich eine sehr gute Verwendung für.

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