Für Smartphone-Zocker: Gaming Controller CreeDroid Mobile von Hama im Test

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“Smartphones etablieren sich als Spieleplattform”, das meldet der Branchenverband BITKOM Mitte März als Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Demnach spielt jeder dritte Gamer auch am Smartphone, während nur jeder zehnte an der mobilen Konsole daddelt, wie zum Beispiel am Nintendo DS. Ich selber vertreibe mir die Zeit ebenfalls ganz gerne bei einem netten Spielchen auf meinem Galaxy Nexus, und frage mich: Ob das wohl mit dem CreeDroid Mobile Bluetooth Controller von Hama noch mehr Spaß macht?

Mobile Gaming…mit oder ohne externen Controller?

Über das Spiele-Angebot für Smartphones kann man sich kaum beschweren. Vor allem Android und iOS Nutzer sind gut versorgt. Es gibt einfache Spiele für den kurzen Zeitvertreib wie Angry Birds und Temple Run. Oder aufwendige Rennspiele mit toller Grafik, die auf den großen Displays wunderbar zur Geltung kommt. Diese Spiele lassen sich zudem wunderbar über den Touchscreen oder die Sensoren steuern. Aber was ist zum Beispiel mit Klassikern wie FIFA? Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber die virtuellen Controller fand ich dabei immer schon Mist. Der CreedDroid Mobile scheint die optimale Lösung für das Problem zu sein.

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Der Bluetooh Controller ist sowohl mit Android als auch mit iOS kompatibel. Ich hatte also kein Problem, den Controller mit meinem Galaxy Nexus per Bluetooth zu verbinden. Im Gegenteil: Das Pairing hat einwandfrei funktioniert. Über eine bestimmte Taste, die man zusammen mit dem Homebutten zum Pairing drückt, legt man fest, in welchem Modus sich der Controller mit dem Smartphone verbinden soll. Insgesamt stehen dem User vier Modi zur Verfügung: Gamepad, Joystick, Maus und Keyboard.

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Ausgepackt und angefasst

Wenn man den Controller das erste Mal in die Hand nimmt, fällt gleich auf, wie leicht das Ding ist. Setzt man das schwerere Smartphone in die Halterung ein, bemerkt man ein ziemliches Ungleichgewicht. Das stört, da man beim Spielen gegen das Überkippen halten muss.
Es passen übrigens selbst große Smartphones wie das Galaxy Nexus in Klemmvorrichtung, die das Gerät bombenfest hält. Blöd war in meinem Fall allerdings, dass die Lautstärke-Taste eingedrückt wurde. Ist natürlich bei jedem Smartphone anders. Führte aber bei mir dazu, dass ich das Nexus nicht mittig einsetzen konnte, was das bereits erwähnte Ungleichgwicht noch verstärkt hat. Die Balance war damit komplett im Eimer. Natürlich muss man das Smartphone zum Spielen nicht in die Halterung klemmen, die Verbindung besteht ja per Bluetooth.

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Beim Galaxy Nexus wir die Lautstärke-Taste eingedrückt.

 

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Auch für große Smartphones: Der CreeDroid von Hama

Angeschaltet und ausprobiert

Wer jetzt denkt, dass man jedes Spiel mit dem CreeDroid Mobile bedienen kann, liegt falsch. Hier gibt es eine Übersicht über die kompatiblen iOS- und Android-Titel. Ich habe mir zum Test mit Cordy ein klassisches Jump’n Run Spiel installiert. Es ließ sich mit dem CreeDroid Mobile im Grunde genommen auch wunderbar spielen. Das Steuerkreuz wie auch die vier Spieltasten haben einen angenehmen Druckpunkt. Allerdings: Ich finde, der CreeDroid Mobile liegt einfach nicht gut in der Hand. Nicht nur, dass er mit eingesetztem Smartphone schlecht ausbalanciert ist, es fehlt auch ein guter Griff, so wie es zum Beispiel ein Controller von der PS3 hat. Ich hab mal versucht,  das auf einem Foto festzuhalten:

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Der Griff verschlechtert sich sogar noch etwas, wenn man die beiden weiter unten angebrachten Joyticks nutzt, welche, ganz nebenbei bemerkt, auch nur mäßig gut zu bedienen sind. Versucht man sie nur leicht zu bewegen, rührt sich nix. Drückt man dann etwas fester, hat man gleich den vollen Anschlag erreicht.

Lieferumfang

Dazu lässt sich nicht so viel schreiben. Hama packt nur das Nötigste mit in die Verpackung: Neben dem Controller findet ihr noch eine Anleitung und ein USB-Kabel. That’s it.

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Fazit

An dieser Stelle eröffne ich euch mal, was Hama für den Bluetooth Controller abruft: Der CreeDroid Mobile kostet knapp 60 Euro (UVP). Meiner Meinung nach ist das eine ganze Ecke zu teuer. Klar, mit dem Bluetooth Controller zu spielen macht bei den meisten Mobile Games mehr Spaß, als den Touchscreen dafür nutzen zu müssen. Der Preis ist es mir für das eingeschränkte Vergnügen aber in diesem Fall nicht wert. Es gibt Alternativen, die einen guten Eindruck machen, die auch nicht so teuer sind. Sogar im eigenen Haus: Hama bietet auch den CreeDroid an (ohne “Mobile”). Dieser kostet schon mal 10 Euro weniger, und macht auf den Fotos einen guten Eindruck. Man kann zwar das Smartphone daran nicht befestigen, aber dafür hat es den Anschein, das dieser Controller besser in der Hand liegt. Hhmmm…vielleicht sollte ich den mal testen.

Ein Gedanke zu “Für Smartphone-Zocker: Gaming Controller CreeDroid Mobile von Hama im Test

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